Storchenblicks Tiere

Schleiereulenkasten
Lichtscheue Nachtgeister

Schleiereulen in der Scheune

Mit den lichtscheuen Nachtgeistern sind die Schleiereulen gemeint, die unter dem Storchennest in der Scheune ihren Nachwuchs aufziehen. Dort in der Scheune haben die Heimlichen eine Zweiraumwohnung. Schleiereulen lieben verwinkelte Nisthöhlen darum werden ihre Nistkisten mit einem Vorraum und einem hinterem Nistraum ausgestattet. Unser abgebildeter Nistkasten wurde vom Naturschutzbund (NABU) eingebaut. Das Einflugloch befindet sich aussen an der Rückseite der Scheune. Was ganz wichtig ist, dieser Nistkasten ist mardersicher. Bei einer von mir angebrachten offenen Nistkiste ist das Unglück passiert, alle Jungeulen wurden vom Marder gefressen. Diese ökologische Falle, so nennen dies die Biologen, habe ich inzwischen entfernt.

Junge Eulen

Die Beringung

Unsere Schleiereulen, die bei uns ihre Jungen aufziehen, sind nur in der Dämmerung evt. zu sehen und zu hören. Anfang Juni werden die Jungen vom Naturschutzbund beringt. Nur an diesem Tag dürfen unsere Gäste die Schleiereulenjungen begutachten und fotografieren.




Jüngling Fridolinchen
Fridolinchen und weiteres Geflügel

Ganter Fridolinchen (ehemals Gänsekükenstar im Storchenblick) und anders Geflügel

Fridolinchen habe ich im Brutapperat ausgebrütet. Seine Kücken- und Jugendzeit verbrachte er im Storchenblick, zumeist mit seinem Frauchen auf der Terrasse.

Fridolinchen auf dem Bauch

Viele unserer Gäste waren begeistert von dem zutraulichen und quirligen Knirps. Noch heute fragen viele, was aus Fridolinchen geworden ist. Ja, Fridolinchen lebt noch. Er ist erwachsen geworden. Die Integration in die Gänsegesellschaft viel ihm sehr schwer.

Ganter Fridolinchen bei Frauchen unterm Flügel

Er hat sich aber im wahrsten Sinn des Wortes durchgebissen und hat inzwischen eine Gänsepartnerin, mit dem Namen Nixe ...aber das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte. Nachwuchs von Fridolinchen gab es noch nicht. Fridolinchen weiss nicht, wie es geht. Er ist verkehrt herum, nur sinnbildlich gesprochen. Er macht nicht "Hintern auf Hintern" sondern "Hintern auf Schnabel". Ich hoffe, dass ihm irgenwann die Erleuchtung kommt.

Ich schaffe es nicht mehr hier auf diesem Blatt über das weitere Gefügel zu berichten. Von der gemischten Gänsetruppe aus Höckergänsen, Pommern- und Dänengänsen. Dies sind Fridolin (Vater von Fridolinchen) und seine Frau Schneeweisschen, Flecki (gefleckter Ganter) und seine Frau Lola (ist nicht treu), die Witwen Daunenfein und Akka (ihr gemeinsamer Mann Martin überlebte Weihnachten nicht) u.a.. Ebenso über Hühner, wie z,B. den Federfüssigen Zwerghühnern, dem Riesenhahn Herkules. Herkules ist ein Lachshuhn, eine vom aussterben bedrohten Haustierrasse. Kommen Sie doch einfach vorbei und studieren bei einer Einkehr Geflügelpsychologie.


Seltsame Teichbewohner

Unke unkt (tonlos) wenn der Mauszeiger über das Bild fährt







Auf das Dreieck klicken, dann hören Sie ein unkisches Konzert.

Storchenblicks Teich wird überschwemmt von zuwandernden Rotbauchunken

Umweltstation für Amphibenschutz des Landesumweltamt nur 100 m vom Storchenblick hier werden europäische Sumpfschildkröten aufgezogen und ausgewildert

In unserem Teich leben Rotbauchunken. Sie sind aus dem Linumer Unkenteich zugewandert. Der mit Eu-Mitteln geförderte Unkenteich ist inzwischen ein bedeutendes Biotop für diese Spezie. Bei warmen Wetter von Mai bis August geben sie merkwürdige Laute von sich, die so gar nicht von Tieren zu kommen scheinen. Richtig beschreiben kann man diese Unkenrufe nicht, so werden diese geheimnisvollen Rufe mit dem Läuten der Kirchenglocken der versunkenen Stadt Vineta verglichen.

Rotbauchunke droht dem Fotografen

Bei Gefahr drohen sie mit abgespreizten Armen und Beinen und der orangerot gesprenkelten Unterseite. Das soll den Feinden signalisieren: ich bin gefährlich und giftig.

Die hier abgebildete drohende Unke habe ich im Frühjahr mit dutzenden ihrer Artgenossen aus dem Keller gerettet. Im frostfreien Keller hatten sie den Winter verbracht.



Storch am Teich

Unser Storch Fritz steht wirklich am Teich. Das Bild sieht unecht aus ist aber echt. Der Storch ist nicht aus Plastik. Vielleicht lag es am Regen der Vortage, dass Fritz so sauber und geschniegelt aussah. Er holt sich ab und zu Frösche und leider auch die Rotbauchunken aus dem Teich; da kann man nichts machen - ist eben Natur.








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