Einträge aus 2010



November 2010

Wir haben Winterpause!

kopulierende Störche auf dem Cafehorst



Wenn es soweit ist, dann haben wir wieder geöffnet.




18. November: Vor zwei Tagen wurden noch rund 20 Tausend Kraniche gezählt. Doch das Kranichspektakel klingt langsam aus.

Oktober 2010

Kraniche, Kraniche, Kraniche in Linum

20. Oktober: Gestern wurden 60.100 Kraniche in Linum gezählt. Dr George Archibald, der Gründer der International Crane Foundation aus den USA nahm an der Zählung teil.

Zugwege Kraniche

Der amerikanische Kranichexperte lieferte eine Erklärung, warum es bei uns immer mehr Zugkraniche gibt. Sein Erklärungsansatz ist nicht neu, doch seitdem zum ersten Mal wieder Kranichdaten aus Russland zur Verfügung stehen, etwas gesicherter.

Man erklärt sich den Anstieg dadurch, dass immer mehr Kraniche des baltisch-ungarischen Zugweges den westeuropäischen Zugweg nehmen. Die großen Kolchosen der Sowjetzeit gibt es nicht mehr und viele Felder werden nicht mehr bewirtschaftet. Die Nahrungsgrundlage für den Kranich ist auf dem westlichen Zugweg sehr viel günstiger, insbesondere durch den vermehrten Maisanbau.

illi

5. Oktober: Heute früh wurden rund 49.500 gezählt!

Der Storchenblick wird täglich von Tausenden Kranichen überflogen. Man kann auch vom Storchenblick aus die Kraniche vom Vorsammelplatz hören. Der Vorsammelplatz liegt ca. 1,5 km hinter dem Storchenblick. Vom Vorsammelplatz fliegen die Kraniche dann direkt zu ihren angrenzenden Schlafplätzen.

1. Oktober: Inzwischen sind noch viele Kraniche angekommen, vermutlich sind es inzwischen bereits an die 40 Tausend.

September 2010

Storchenpaar im oberen Rhinluch mit ihrem Bruterfolg

Die Kraniche sind da!

28. September: Es wurden rund 26 Tausend rastende Kraniche gezählt.

21. September: 2 bis 3 Tausend sind es jetzt!

Der Herbstzug beginnt dieses Jahr nun doch etwas zögerlich, im letzten Jahr waren es um diese Zeit bereits mehr als 20 Tausend. Doch sie kommen noch, denn in ihrer nördlichen Brutheimat können sie nicht bleiben.

Kraniche in Linum kann man nicht nur zur Zugzeit im Herbst und Frühjahr beobachten. Es gibt auch einige Brutpaare im Oberen Rhinluch. Das obenstehende Foto zeigt ein Kranichpaar mit einem Jungvogel. Der noch nicht vollständig ausgefärbte Jungkranich ist deutlich von seinen Eltern zu unterscheiden. Das Foto wurde Anfang August 2010 gemacht.

9. September: So langsam beginnt der Kranichzug, an die tausend Kraniche machen bereits bei uns Rast.

Die relativ große Anzahl von rastenden Kranichen schon Anfang September lässt wieder auf ein spektakulären Naturereignis hoffen.

Alle Störche sind weg!

1. September: Die letzten Störche flogen am 26. August ab. Auch unsere Nesthäkchen haben es geschafft.

Insgesamt gab es in Linum bei 10 Brutpaaren 15 flügge Jungvögel. Bei zwei Brutpaaren ging die Brut verloren.

August 2010

10. August: Bis auf 4 Nesthäkchen sind alle Jungstörche auf in Richtung ... Afrika.

Die Nesthäkchen hopsen noch auf dem Nest. Es dauert bei ihnen sicherlich noch etwas Zeit bis das Hopsen zum Freiflug wird. Noch kann man die Vier, es sind die Jünglinge vom Linden- und vom Kirchenhorst, gut von unserer Terrasse aus beobachten.

Juli 2010

Neuer Computer, neuer Internetanschluss - nun geht es weiter

21. Juli: Casanova hat Henriette verlassen und sich für die "Linde" entschieden (Fortsetzung vom Mai)

Heute, spätabends die ersten Sterne waren schon zusehen, kam Henriette auf ihren Cafehorst. Mit lautem Geklapper bezog sie Ihren Horst um dort allein die Nacht zu verbringen. Dann, ein kurzes Klappern vom benachbarte Dachgiebel, worauf unsere Henriette mit ebensolchem Kurzgeklapper antwortete. Ja, die Beziehung zwischen Casanova und ihr ist inzwischen distanziert.

Casanova versorgt seine zwei Jungstörche auf der Linde vorbildlich. Das Brüten auf dem Cafehorst hat er irgendwann Mitte Juni aufgegeben. Die Eier kühlten aus, damit war die Brut verloren. Zwei Eier lagen im Nest.

21. Juli: In Linum gibt es 7 erfolgreiche Brutnester mit 17 Jungstörchen.

Der Lindenhorst hat zwei und der Kirchenhorst ebenfalls zwei Jungstörche.

Zurzeit stärken alle Jungen durch Flügelschlagen ihre Flugmuskulatur. Bis zum ersten Flug dürften aber noch zwei bis drei Wochen vergehen.

Mai 2010

Ab Mitte Mai wird voraussichtlich unsere erweiterte Außenanlage fertig sein.

Am Unkenteich können Sie in Ruhe genießen umgeben vom südländischem Gartenflair des Storchenblicks.

und so geht es weiter mit dem Reality-Bericht vom Storchennest

8. Mai: Casanova will nicht monogam werden (Fortsetzung vom April)

Zwischendurch hält er die Eier mal auf dem Cafehorst und mal auf dem Lindenhorst warm, dann wenn die Störchinnen auf Futtersuche sind.

14. Mai: Casanova kümmert sich weiterhin fürsorglich um seine zwei Damen

Ob er wirklich das Brutgeschäft auf den beiden Nestern volle 31 bis 34 Tage durchhält? Aber es sieht so aus, als ob es klappen würde. Bisher haben wir von solch einem Verhalten bei Störchen noch nichts erfahren.

April 2010

Unser Umbau ist nicht rechtzeitig fertig geworden - wir öffnen nun zum 24. April 2010

das Storchenpaar casanova und Henriette

Auf dem Cafehorst ist seit dem 19. April ein Storchenpaar

19. April: Storchenfrau bestimmte den Umzug vom Lindenhorst zum Cafehorst

Der Storchenmann vom benachbarten Lindenhorst wartete bereits über eine Woche auf seine Gerlinde. Gerlinde hat in der letzten Saison erfolgreich gebrütet. Drei Jungstörche wurden flügge.

Am 19. April dann endlich ein zweiklappriger "Gesang" vom Lindenhorst. Ziemlich schnell ging es zur Sache. Es wurde Hochzeit gemacht.

Der Storchenmann holte eifrig vom Baumarkt "Feld-Wiese-Teich" Baumaterial zur Auspolsterung, um es seiner Liebsten möglichst komfortabel für die Brutzeit zu machen.

Von den gemeinsamen Ausflügen ins Luch kehrte die Störchin immer häufiger nicht in den Lindenhorst zurück. Sie landete auf dem Cafehorst und er auf dem Lindenhorst.

Er brachte weiterhin Ausbaumaterial und baute den Lindenhorst aus. Sie stand auf dem Cafehorst und genoss dort anscheinend die perfekte Rundumsicht bis ins Luch hinein.

Was nun ?

Sie klappernd, Flügel spreizend und halb hockend lockte ihren Bräutigam immer wieder zum Cafehorst. Dort wurde dann viele Male Hochzeit gefeiert.

das Storch polstert das Nest aus

Als er der auf dem Cafehorst sitzenden Storchenfrau vorsichtig Auspolsterungsmaterial unterschob ist klar: die Beiden haben sich geeinigt, sie hat ihren Willen bekommen.







das Storchenpaar casanova und Henriette

24. April: Eine Neue steht auf dem Lindenhorst

Nein, Gerlinde ist es nicht. Die Neue ist nämlich unberingt. Unser Storchenmann bändelt sofort mit der Neuen an. Beide sind sich einig und machen "viel" Hochzeit. Casanova, ein passender Namen für diesen Storchenmann. Unsere Storchenfrau vom Cafehorst nennen wir Henriette, literarisch angelehnt an Giacomo Casanovas größte Liebe.

Für Henriette hat unser untreuer Storch, der Casanova, anscheinend kein Interesse mehr. Bewahrheitet es sich, dass Störche nicht paar- sondern horsttreu sind?

25. April: Henriette vom Cafehorst wurde sitzengelassen

Was soll nur aus Henriette werden? Sie wird in den nächsten Tagen vermutlich Eier legen. Wer soll das Nest bewachen? Wer soll die Eier warm halten wenn, sie auf Futtersuche ist? Wer soll all das Futter für die Küken heranschaffen?

28. April: Casanova kümmert sich um beide Frauen

Nach einigen Tagen steht Casanova neben Henriette wieder auf dem Cafehorst.

Mal ist er auf dem Cafehorst und kümmert sich zärtlich um Henriette, dann ist er wieder auf dem Lindenhorst und kümmert sich genauso rührig um die Neue.

Wie soll das nur weitergehen, weiß Casanova was ihn erwartet?

Oben, in der Rubrik für Mai geht es weiter!



Einträge aus 2009



November

Wir haben leider Winterpause! siehe Eintrag zum 22. Oktober

kopulierende Störche auf dem Cafehorst



Beachten Sie das linke Bild: Wenn es wieder soweit ist, dann haben wir wieder geöffnet.

Sie sehen Fritz und Fritzi auf dem Cafehorst, unserem Storchennest, in Linum.

Es wird Zeit die Exotenpflanzen winterfest zu machen

Ich werde hier so nach und nach berichten was passiert.

Die Japanische Faserbanane (Musa basjoo) und die Darjeeling-Banane (Musa sikkimensis) sollen den Winter möglichst mit intaktem Scheinstamm überstehen.

Deshalb wird, so wie bereits letztes Jahr, eine Einhausung vorgenommen. Bilder aus dem Frühjahr:

Winterschutz für die Banane
aufgemachter Bananenwinterschutz
Winterschutz für Bananen

Südseite offen für solaren Energieeintrag, Nordseite mit guter Wärmedämmung, Pflanzloch bis 1m Tiefe an den Rändern mit Betonsteinen und Hartschaumplatten wärmegedämmt, Pflanzloch am Boden offen um Erdwärme zu nutzen. Wärmespeicherung durch Wasser in Kanistern. Im relativ kaltem Winter 2008/2009 erfolgreich.

Ausführlicheres, auch von den anderen Exotenpflanzen, wird es demnächst unter der Rubrik "Exotische Pflanzen" geben.


10. November: 18.270 Kraniche wurden gezählt

3. November: 25.280 Kraniche wurden gezählt

Erwartungsgemäß ist Anfang November der Höhepunkt des Kranichzuges überschritten

Die Anzahl der rastenden Kraniche nimmt nun ab. Gezählt wurden maximal 75.155 Kraniche, dies ist etwas weniger als im letzten Jahr. Da jedoch nur wöchentlich einmal gezählt wird, kann das wahre absolute Maximum durchaus sehr viel größer sein. Bei uns ist die "gefühlte" Anzahl rastender Kraniche größer als im letzten Jahr.

Oktober

27. Oktober: 75.155 Kraniche wurden gezählt


22. Oktober: Wir müssen leider früher in unsere Winterpause gehen!

Storchenblicks Chefin holte sich einen Meniskusriss

Sie hat trotz lädiertem Knie tapfer durchgehalten und für unsere Gäste Führungen zu den Kranichen gemacht. Doch plötzlich ging nichts mehr und sie musste sich operieren lassen.

Wer den Storchenblick kennt, der weiß: Storchenblicks Chefin ist nicht zu ersetzen. Wir beginnen deshalb unsere mit dem November ohnehin geplante Winterpause etwas früher.

ab April 2010, mit Ankunft der Störche, ist wieder geöffnet!

Es erwartet Sie ein erweiterter Storchenblick.

Neben unserer großen Sonnenterrasse haben wir dann eine Gartenterrasse im exotischen Garten und die Möglichkeit zu relaxen an unserem Unkenteich.

über das Geschehen, ob Speisen, Kraniche, Eulen, Störche und Ausbau wird hier weiterhin berichtet.


27. Oktober: 75.155 Kraniche wurden gezählt

20. Oktober: 38.200 Kraniche wurden gezählt

13. Oktober: 66.900 Kraniche wurden gezählt

Die Linumer Kranichschützer zählten am 6. Oktober 25 210 Kraniche. Jetzt sind auch die ersten nordischen Gänse angekommen.

Storchenblicks Angebot zur Kranichbeobachtung

Nach einem Mittagessen um 12:30 Uhr im Storchenblick geht es zu den Äsungsplätzen. Sie erfahren von einer Vogelschützerin viel Interessantes über Kraniche und anderes Ornithologische. Dieses Angebot wird nur in kleinen Gruppen durchgeführt, deshalb bitten wir um Vorbestellung. Die Vorbestellung bitte unter Telefonnr.: 033 92290218 oder per e-mail:storchenblick@gmx.de

06. Oktober: Nun über 25 Tausend Kraniche

Die Linumer Kranichschützer zählten am 6. Oktober 25 210 Kraniche. Jetzt sind auch die ersten nordischen Gänse angekommen.

September

22. September: Bereits über 21 Tausend Kraniche

Die erste Zählung durch den NABU ergab 21 100 Kraniche.

10. September: die ersten Kranichzügler sind da

Die Luft ist voller Kranichrufe; wahrscheinlich sind bereits zweitausend oder sogar etwas mehr da. Es werden aber noch sehr viel mehr!

2.September: So langsam beginnt die Kranichsaison

Sollten Sie Anfang September in Linum gewesen sein, haben Sie vielleicht die vielen Kraniche gesehen. Dies sind aber noch nicht unsere Zugkraniche sondern Übersommerer, noch nicht geschlechtsreife ca. 900 Kraniche, die hier den Sommer verbracht haben. Aber es gab auch drei Kranichbrutpaare mit insgesamt 5 Jungen.

August

Angebot für die ab 19. September beginnende Kranichsaison, des größten europäischen Rastplatzes

Eine Information bei einem Mittagessen über Kraniche. Es werden aktuelle Informationen und Tipps zur Beobachtung gegeben, wie z.B. wo lassen sich aktuell gerade am besten Kraniche beobachten. Die Information erfolgt durch Storchenblicks Wirtin, eine Vogelexpertin und aktive Naturschützerin, die schon einige Urlaube in sensiblen Naturschutzgebieten Vogelbruten beschützt hat. Es soll ein kleiner Kreis von maximal 12 Personen sein, deshalb bitten wir um Voranmeldung.

Im September haben wir nur an Wochenenden geöffnet.

Wir brauchen die freie Zeit um für unsere Gäste den Exotengarten zugänglich zu machen. Viele Gäste haben sich durch den Exotengarten führen lassen und uns dazu die Anregung gegeben.

Linum ist nun ohne Storchengeklapper.

Die letzten Störche flogen um den 20. August ab. Unser Adebar, der Adonis, machte sich bereist am 14.8. auf die Flugroute nach Afrika. Guten Flug Adonis, deine Reise soll voller Nager, Lurche und Heuschrecken sein. Wir sehen uns wieder Ende März 2010.



Feigenbaum mit Vogelschutznetz
Endlich, die Feigenernte hat Anfang August begonnen.

Das Vogelschutznetz muss sein, um reife Feigen zu haben, da die Stare und Spatzen nicht warten können, bis die Feigen vollreif sind. Unser Feigenunikum ist in seinen Ausmaßen noch gewaltiger geworden, knapp 4m hoch und rund 6m breit. In seinem Inneren habe ich mir inzwischen einen Sitzplatz geschaffen, indem ich abgeschirmt von der Außenwelt entspanne.

Unsere Feigen können Sie vollreif und ganz frisch geerntet als Beilage zu unserem Feigeneisbecher genießen. Unseren aus frischen Früchten zubereiteten Feigensenf können Sie zum Hausgebackenen Leberkäse oder hausgebeizten Lachs bekommen.



Unsere neue Speisekarte ist eingestellt Speisekarte




J U L I

Unsere neue Speisekarte wird Anfang August hier eingestellt



Teich mit Schleiereulenbereingung
Vorführung der Schleiereulen
Unsere 5 jungen Schleiereulen wurden beringt

In der großen Scheune haben die Schleiereulen einen Nistkasten. Hinter der Scheune beginnt das Rhinluch, das Jagdgebiet unserer Eulen. Das Rhinluch ist eine der wenigen noch einigermaßen erhaltenen Niedermoorlandschaften in Deutschland.







Eisbecher mit Maulbeeren Seit Anfang Juli ernten wir Schwarze Maulbeeren

Links steht unser Eisbecher mit Maulbeeren (Variante ohne Sahne). Die Maulbeeren wird es noch bis Ende Juli geben. Aufgrund des schlechten Wetters wird sich der Beginn unsere Feigenernte voraussichtlich auf Ende Juli verschieben.







Cafehorst: Adonis hat eine Braut

Am 1. Juli beobachtete ich, dass Adonis häufig auf dem Nest war. Er säuberte mit seinem Pinzettenschnabel immer wieder das Nest. Es waren 3 oder 5 Neuankömmlinge in der Luft. Die Neuen flogen immer wieder über die Linumer Horste. Plötzlich stand auf dem Nest neben Adonis eine Storchenfrau. Beide verstanden sich auf Anhieb und es wurde Hochzeit gemacht. Nachwuchs wird es aber nicht geben, dazu ist es leider schon zu spät.

Lindenhorst

15. Juli: Auf dem Lindenhorst üben die beiden Storchenjünglinge inzwischen durch Hopsen und Flügelschlagen auf dem Nest das Fliegen.

24. Juli: Die Jungadebare des Lindenhorstes sind flügge. Trotz böigen Wetters haben sie vom Nest abgehoben und durch die Lüfte torkelnd ihre neue Freiheit gewonnen. Kaum zu glauben, dass die Jungstörche schon in ungefähr 2 Wochen ihre Reise nach Afrika beginnen.


J U N I



Schleiereulenpaar mit Infrarotkamera beobachtet
Neu: Schleiereulen-Belauschung

Nachdem die Schleiereulenfrau 2008 verstorben ist, gibt es jetzt eine Neue. Erkennen Sie die Neue auf dem Foto. ... ja, Sie haben recht, die Schöne schaut natürlich direkt in die Kamera.

Demnächst, wenn der Weg zur Scheune hergestellt ist, können unsere Gäste das Geschehen in der Schleiereulenwohnung live beobachten.



Cafehorst: Fritz und Fritzi sind nicht mehr.

Nun haben wir schon Juni und müssen akzeptieren, dass es Fritz und Fritzi nicht mehr gibt.

Auf unseren Nest, dem Cafehorst, hat sich inzwischen Adonis eingelebt. Adonis, der Schicke, findet allerdings keine Frau. Mir kommt es vor, als ob ihm keine gut genug ist. Alle werden vertrieben.

Kirchenhorst

Das von unserem Cafehorst vertriebene Liebespaar hat sich auf der Kirche halbwegs eingelebt. Ist Adonis mal weit weg, dann kommen sie für ein Schäferstündchen auf den Cafehorst. Leider gibt es bei Ihnen keinen Nachwuchs.

Lindenhorst

Auf dem Lindenhorst wurde fleißig gebrütet. Inzwischen gibt es Junge. Wie viele Kücken es sind, das wissen wir noch nicht.

Storchendrama 2009

Das Phänomen, dass langjährig brütende Störche dieses Jahr vermehrt nicht zurückgekommen sind, ist überall in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit Bekümmernis festzustellen.

Dieses Phänomen betrifft nur die Ostzieher. Bei den Westziehern ist dieses Phänomen nicht zu beobachten.

Bis zu 20 % der Altstörche sollen nicht zurückgekommen sein. Viele Nester sind leer oder wurden von Störchen, die nicht brüten besetzt. Man rätselt, welche Ursachen dahinter stecken. Die Ursachen liegen nicht auf der europäischen oder vorderasiatischen Zugroute. Auf dieser Zugstrecke waren Wetterbedingungen und andere Randbedingungen nicht auffällig. Man muss deshalb die Ursachen in Afrika vermuten. Infrage käme z.B. ein großräumiger Einsatz von Giften, so wie bei der Heuschreckenbekämpfung. Der Storchenhof Loburg dokumentiert für Deutschland die Bestandsentwicklung der Weißstorchpopulation. Sobald gesicherte Erkenntnisse öffentlich gemacht werden, werde ich an dieser Stelle darüber berichten.














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